Aktuelles

Liebe Leser,
glücklicherweise gibt es in der Lobby free Wifi, zwar nicht auf dem Zimmer, aber so haben wir die zweitbeste Lösung gefunden.

Gestern Abend haben wir uns alle in Düsseldorf am Flughafen getroffen und sind mit der Schwebebahn vom Bahnhof zum Flughafen gereist. Nach dem Einstieg in das Flugzeug der Linie Emirates ging es dann pünktlich los. Wir konnten im Flugzeug allerdings nur beding schlafen, so dass wir gerade ziemlich müde sind. Schließlich sind wir ja auch gerade erst angekommen. Hier im Ibis warten wir in der Lobby gerade darauf, dass unsere Zimmer frei werden.

Die Sicherheitschecks waren ganz problemlos, keiner hat uns nach Medikamenten gefragt oder warum wir spritzen mit ins Flugzeug nehmen wollten. Nach der Einreisekontrolle in den Vereinigten Arabischen Emiraten (die recht streng ist, mit Foto und allerhand Fragen etc. pp.) bekamen wir unser Visum und machten uns auf zu den Taxis. Kleiner Tipp für künftige Dubai-Reisende: Die anrennenden inoffiziellen Taxifahrer geschickt meiden und zum offiziellen staatlichen Taxiservice gehen, dort kostet die Fahrt nur die Hälfte. Wir fuhren mit einer Taxifahrerin, die entsprechend mit einem rosa Dach und rosa Dienstkleidung gekennzeichnet war.

Ich versuche wenigstens einmal täglich vom Tage zu berichten. Wir haben es gerade 8:23 Uhr, bei Euch ist es gerade 5:23 Uhr.

Situation: 24°C, sonnig, keine Wolken, blauer Himmel!

  • Wie die Welt im Namen des Diabetes blau wurde.
  • Was denken Sie über die Kampagne?
  • Treffen Sie uns beim World Diabetes Congress
  • Wie die Welt im Namen des Diabetes blau wurde.

    Am 14. November, als Millionen weltweit im Namen aller 366 Millionen Diabetiker/innen eine energische Unterstützungs- und Aufklärungskampagne initiierten, unterstrichen sie ein weiteres Mal die Notwendigkeit des Gebots „Unternehmt jetzt etwas bezüglich der Krankheit Diabetes“.
    Wir schulden den mehr als 200 mit der IDF assoziierten Diabetesverbänden in über 160 Ländern und den restlichen tausenden engagierten Organisationen und Privatpersonen, die alle mit ihren eigenen Veranstaltungen dazu beitrugen, aus dem 14. November einen ganz speziellen Tag zu machen.
    Die Bilder und Berichte, die wir schon erhielten und die uns demnächst erreichen, spiegeln die bemerkenswerten, von der weltweiten Diabetes Gemeinschaft gemeinsam erlebten Erfahrung im Sinne des internationalen Diabetes-Symbols, dem blauen Kreis – wieder.
    Hier sind einige Höhepunkte:

  • Über 700 Lichtaktionen in 62 verschiedenen Ländern
  • 56 Diabetes Flashmobs in 51 Städten in 27 Ländern
  • Über 500 Veranstaltungen und Aktionen, welche in 100 Staaten auf der Internetseite des Welt-Diabetes-Tages registriert wurden.
  • Über 1.800 Bilder wurden auf dem Flickr - Account des Welt-Diabetes-Tages hochgeladen
  • Über 16.500 Fans fanden sich bei Facebook ein
  • Über 5.300 Abonnenten auf Twitter
  • Über 2.000 Leute haben den blauen Kreis als Emblem des Welt-Diabetes-Tages in ihr Facebook oder Twitter Profilbild eingebaut
  • 'Día Mundial de la Diabetes' war weltweit ein beliebtes Twitter-Thema am 14. November
  • Über 1,5 Millionen Besucher schauten auf die Seite www.worlddiabetesday.org
  • Schauen Sie selbst, wie die globale Diabetes-Gemeinschaft am 14. November ein blaues Zeichen setzte:

  • Besuchen Sie die Diabetes-Tag-Flickr-Galerie
  • Sehen Sie die bekanntesten Welt-Diabetes-Tag-Videos aus der ganzen Welt
  • Einige der weltweiten Flashmobs haben ihre Aktion auf Videosequenzen hinterlassen – Schauen Sie einfach mal rein. Wenn Sie selbst einen Flashmob organisiert haben und ihr Video vermissen – schicken Sie es an wdd@idf.org.
  • Bitte hören Sie nicht auf, uns weitere Bilder, Veranstaltungsberichte und Videos zu schicken an wdd@idf.org.

    Was denken Sie über die Kampagne?

    Der Erfolg des Welt-Diabetes-Tages hängt von Ihrer harten Arbeit, Ihrer Inspiration und Ihrem Engagement ab. Gefiel Ihnen unsere diesjährige Botschaft? Waren Sie mit den von uns angebotenen Materialien und Aufrufen/Ideen zufrieden? Haben Sie Ideen für die kommende Kampagne zum Welt-Diabetes-Tag 2012?

    Helfen Sie uns die folgende Kampagne zu verbessern und nehmen Sie an unserer Welt-Diabetes-Tags Umfrage teil. Lassen Sie uns wissen, was Sie über unsere Arbeit denken und was wir Ihrer Meinung nach besser machen könnten. Ihr Feedback ist für uns essentiell.

    Treffen Sie uns beim World Diabetes Congress

    Der World Diabetes Congress (Welt-Diabetes-Kongress) in Dubai startet am 04. Dezember und beendet unsere diesjährigen erfolgreichen Kampagnen. Er wird noch einmal eine Gelegenheit sein, auf den Errungenschaften des UN Gipfeltreffens zu nicht-übertragbaren Krankheiten aufzubauen und natürlich dem Welt-Diabetes-Tag.

    Über 13.000 Delegierte von allen Ecken der Erde werden sich dort versammeln und Wissen und Erfahrungen teilen, um die Diabetes Epidemie zu bekämpfen und das Leben der Menschen mit Diabetes zu verbessern. Die International Diabetes Federation (IDF) lädt alle ein, die an dem World Diabetes Congress teilnehmen, den Stand der IDF (J38) in der Ausstellungshalle aufzusuchen, wo alle Ideen und Aktivitäten, die den Welt-Diabetes-Tag so besonders machen, ausgestellt werden.

    Wir freuen uns Sie in Dubai zu sehen!

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    Die letzten sechs Monate wurde dieser Newsletter in fünf Sprachen an eine immer weiter wachsende Empfängerliste verschickt; derzeit verschicken wir den Newsletter an über 27.000 Menschen. Wir möchten uns besonders bei Marise Ferreira Zappa und Diabetes-Zentrale.de für die ehrenamtliche Übersetzung des Newsletters bedanken, die sichergestellt haben, dass der Newsletter auch auf Portugiesisch und Deutsch erscheinen konnte.

    Der nächste Welt-Diabetes-Tags Newsletter wird im Mai 2012 erscheinen. Falls Sie ein erfahrener Übersetzer sind und unseren Newsletter gerne ehrenamtlich in weitere Sprachen übersetzen möchten, dann kontaktieren Sie uns bitte über wdd@idf.org.

    Besuchen Sie auch die deutschsprachigen Profile zum Welt-Diabetes-Tag, um Neuigkeiten auf Deutsch zu erhalten:

  • Facebook: http://www.facebook.com/WeltDiabetesTag
  • Twitter: http://twitter.com/#!/WeltDiabetesTag
  • Homepage: http://www.welt-diabetes-tag.de
  • Der Weltdiabetestag liegt zwar schon hinter uns, aber es es nie zu spät ein Gewinnspiel zu starten.
    Nachdem wir unser kleines Gewinnspiel über den Elite-Diabetiker gestartet hatten, folgt jetzt das etwas größere Gewinnspiel. Dazu gibt es 5 Fragen rund um den Weltdiabetestag, welche es richtig zu beantworten gilt.

    Kein Gewinnspiel ohne richtige Preise, wir verlosen unter allen richtigen Einsendungen 2 Blutdruckmessgeräte der Firma beurer medical. Wenn euch beurer als Firma noch nichts sagt, dann schaut doch mal bei Diabetes-Index.de vorbei, da haben wir zwei Testberichte über die Blutzuckermessgeräte GL44 und GL50.

    Das erste Los ist das BM85
    BM58

    Das zweite Los ist das BM44
    BM44

    Mitmachen kann jeder. Wenn ihr in den letzten Tage aufgepasst habt, sollten euch die Fragen nicht schwer fallen. Alle Antworten lassen sich hier auf unserer Webseite finden. Das Gewinnspiel läuft bis zum 30.11.2011 23:59Uhr.

    Hier geht's zum Gewinnspiel.

    Die Preise wurden uns freundlicherweise von beurer medical überlassen, hierfür möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken.

    Tausende Passanten – darunter auch viele Schulklassen – staunten vergangene Woche nicht schlecht, als sie beim Stiegen steigen Richtung Staatsoper Klaviertöne erzeugten. Die Installation, die von Diabetes Austria, der Initiative Soforthilfe für Menschen mit Diabetes (www.diabetes-austria.com ) ebenso wie eine „Checkbox“ organisiert worden war, sollte einerseits Spass an körperlicher Bewegung vermitteln.

    Andererseits wurden in der Checkbox die Überprüfung von drei wesentlichen Parametern (Blutzucker, Blutdruck und Bauchumfang) angeboten.

    Hunderte Passanten nahmen das Angebot an und machten mitunter überraschende Erkenntnisse. Organisator Peter P. Hopfinger: „Auch uns hat es überrascht, wie viele Werte über den ärztlich empfohlenen Normwerten lagen. Bei der Blutzucker-Messung hatten 16(!) Prozent der Getesteten Werte von über 150 mg/dl. Beim Blutdruck hatten 60 (!) Prozent erhöhte systolische und 40(!) zu hohe diastolische Werte. Die ärztliche Empfehlung legt als Obergrenze 130/85 fest. Und beim Bauchumfang lagen auch mehr als 60 Prozent der Probanden über den ärztlich festgelegten Obergrenzen von 80 Zentimeter für Frauen und 90 Zentimetern für Männer.“

    Nachsatz: „Dabei haben sich die wirklich dicken Passanten gar nicht auf eine Überprüfung eingelassen.“

    Den Spitzenwert beim Blutdruck erreichte übrigens ein 58jähriger Mann mit 228/144, die Probandin mit dem höchsten Zuckerwert war eine 56jährige Dame. Bei ihr zeigte das Gerät den Rekordwert von 366 mg/dl an. Sie wurde umgehend zu einem Arzt geschickt.

    Fazit: die Aktion war durchaus erfolgreich und zeigt einmal mehr auf, dass auch die Österreicher immer dicker und damit auch kränker werden. Im kommenden Jahr sollen die Piano-Stiegen samt Checkbox an einem anderen Ort in Österreich installiert werden.

    Hier können Sie sich das Video anschauen. Aus Deutschland kann das Video leider nicht aufgerufen werden!

    Ist es euch aufgefallen? Unser unaufhörlicher Zähler hat heute einen großen Sprung gemacht, von 290 Millionen auf 366.000.000. Das ist ein gewaltiger Sprung von über 60 Millionen, Grund sind die neuen Zahlen der IDF (International Diabetes Federation) welche Heute den neuen Diabetes Atlas 2011 vorgestellt haben.

    Bis 2030 werden es wohl 552.000.000 Menschen sein, wenn nicht entscheidende Massnahmen ergriffen werden. Eine weitere erschreckende Zahl ist die Dunkelziffer, die IDF schätzt das 183.000.000 Menschen nicht wissen das sie Diabetes haben.

    Weitere Zahlen:

    • 80% der Menschen mit Diabetes leben in Ländern mit einem mittleren oder niedrigen Einkommen
    • 78.000 Kinder erkranken jedes Jahr an Typ-1 Diabetes
    • Die meisten Menschen mit Diabetes sund zwischen 40 und 59 Jahre alt

    Atlas2011

    Die IDF hat im Brüssler Hauptbahnhof einen Flashmob veranstaltet. Zu bekanntem Sound gab es eine kleine Tanzeinlage.
    Hier ein Video zum Event:

    Weltdiabetestag
    Heute ist Weltdiabetestag, lasst uns für Diabetes ein Zeichen setzen und macht es publik (nutzt eines unserer Profilbilder, schreib in Facebook oder Twitter ... ).
    Diabetes hat als zweite Krankheit überhaupt und als erste nicht ansteckende einen solchen Tag der Vereinten Nationen (UN), dies sollte genug Anlass sein.

    Act on Diabetes. NOW. - Handeln Sie jetzt!

    In eigener Sache:
    Wenn ihr tolle Erlebnisse/Berichte habt schreibt sie uns: http://www.welt-diabetes-tag.de/contact
    Wir veröffentlichen diese dann gern.

    Die Veranstaltung zum WDT 2011 in Berlin ist heute Nachmittag zu Ende gegangen. Sie bis zum Schluss recht gut besucht. Wenn gleich an den Ständen der Industrie die Besucher abnahmen (wegen leerer Werbemittelvorrät) waren die Vorträge immer noch gut Besucht. Somit denke ich das auch viele Besucher etwas Wissen mit nehmen konnten und nicht nur die vielen bunten Werbegeschenke.

    Man konnte (leider) auch über den Tag hinweg einen regelrechten Run auf Blutzuckermessgeräte feststellen. Was wohl mit dem Wegfall der Erstattung von Teststreifen bei Diabetes Typ-2 zusammenhängt. Schon um kurz nach 10Uhr, als wir zur Veranstaltung gingen, sind uns erste Besucher mit den ergatterten Geräten entgegen gekommen. Dabei muss man bedenken das bei den Geräte oft nur 10 Streifen beiliegen. Es war zwar schon vorher oft so das neue Geräte gefragt waren aber ich hatte in den vergangenen Jahren es nie als so extrem erlebt.

    Dennoch waren die Programmpunkte mit Maite Kelly und Johannes Fuchsberger (als Highlight) sowie die vielen Vorträge gut besucht, was mich persönlich sehr gefreut hat. Das es bei der Veranstaltung ja nicht nur um die Versorgung mit dem Hilfsmitteln gehen sollte.

    Als Fazit in zwei Worten kann man zum diesjährigen Weltdiabetestag sagen: gelungene Veranstaltung
    Ein längeres Fazit wird in den nächsten Tagen folgen.

    Ein dank an die Initiatoren und Veranstalter bei diabetesDE.

    Kürzlich ging es um die Verordnungsfähigkeit von Teststreifen für
    Typ-2 Diabetiker. Typ-2 Diabetiker brauchen laut G-BA, IQWiG und den
    Krankenkassen keine Teststreifen zum Blutzuckermessen. Mit gewissen
    Ausnahmen (beispielsweise Insulinpflichtigkeit) sind
    Blutzuckerteststreifen für Typ-2 Diabetiker nicht mehr
    verordnungsfähig. Dass der G-BA offensichtlich Unrecht hat, so wie es
    im Übrigen sowohl von Patienten, Patientenvertretern als auch von
    Ärzten und Ärztevertretern vertreten wird, sieht man auch am
    Weltdiabetestag. Die, vermutlich, Typ-2 Diabetiker kämpfen förmlich um
    jedes BZ Messgerät und reißen den Vertretern diese fast aus den
    Händen, Waren die gezeigt werden sollen und nicht für die Weitergabe
    bestimmt sind werden oft "angekettet". Die Typ-2 Diabetiker, die so
    stark hinter den Teststreifen her sind machen das aber ja auch nicht
    aus Spaß, sondern aus physiologischen und finanziellen Gründen heraus.
    Einerseits brauchen sie Teststreifen, dies sieht auch der jeweils
    behandelnde Arzt so, und andererseits sind diese so teuer, das sich
    diese das oft gar nicht leisten können. So etwas soll natürlich nicht
    sein, Medizin ist/sollte - zumindest bei uns kein Luxusgut sein,
    sondern auf identischem Niveau erreichbar für jedermann. Es ging um
    medizinische Hilfsmittel, ich fühlte mich aber so, als würde ein
    Haufen Teenies in der ersten Reihe bei einer Autogrammstunde moderner
    hipper Bands warten.

    So etwas sollte bei uns nicht sein. Die Ressourcen sowohl technisch
    als auch finanziell haben wir! Lieber G-BA bitte Bedenken Sie die
    Einzelschicksale!

    - Kündigungsschutz Zustimmung der Integrationsbehörde notwendig
    - 5 Tage Sonderurlaub
    - vorzeitige Altersrene
    - Freistellung von Mehrarbeit
    - Steuerpauschbetrag (gestaffelt)

    Ab einem GdB von 80 gibt es noch weitere Nachteilsausgleiche. Ab einem
    GdB von 30 gibt es einen Kündigungsschutz.

    Wer ist schwerbehindert?
    - Behindert: derjenige, dessen körperliche Funktion, geistige
    Fähigkeit oder sehlische Gesundheit langfristig abweicht
    - Schwerbehindert: ab einem GdB von 50

    Der Weg zur Schwerbehinderung:
    - Antrag
    - Feststellungen durch das Amt
    - ggf. Widerspruch
    - Prüfung des Widerspruchs
    - ggf. Klage

    In der Regel entscheidet die Behörde anfangs nicht im Sinne der
    Antragssteller.

    Tagebuchführung ist wichtig, anderenfalls kaum möglich einen Ausweis
    zu erhalten. In der Regel bekommen Diabetiker mit ICT oder Pumpe mit
    selbstständiger Therapieanpassung und weiterer gravierender
    Einschnitte einen GdB von 50. Alleine dient Aufwand für die Therapie
    die keine weiteren gravierenden Einschnitte.

    Tipps:
    - Instabilität der Stoffwechsellage darstellen
    - Beeinträchtigungen plausibel machen (Beachte: es sind keine Ärzte,
    die entscheiden, sondern Verwaltungsmitarbeiter)
    - möglichst umfassend dokumentieren (je mehr desto besser, denn die
    Behörde muss grundsätzlich alles lesen, um eine Anfechtung zu
    vermeiden wird daher oft dem Antrag entsprochen)
    - Begleit- und Folgeerkrankungen nicht vergessen

    Was kann ich angeben:
    - Zeitaufwand für Spritzen, messen, Essen
    - Notwendigkeit des Messens
    - Nadelangst
    - Aufwand der Nahrungsberechnung und -zubereitung
    - ggf. Beeinträchtigungen im Arbeits-/Berufsleben
    - Schmerzempfindlichkeit
    - häufige Arztbesuche
    - körperliche Auswirkungen (Unterzuckerungen, Schlafstörungen,
    Kopfschmerzen, gestörtes Sexualleben, Durchfall
    - psychische Auswirkungen (Angst vor Unterzuckerungen, Depressionen,
    Probleme bei der Partnersuche)

    Einschnitte in die Lebensführung:
    - Probleme beim Führerschein
    - Wunschberuf nicht möglich (Dienst an der Waffe)
    - Probleme am Arbeitsplatz
    - sportliche Aktivitäten nicht mehr möglich
    - Teilnahme an kulturellen Aktivitäten nicht mehr möglich
    - Probleme in Schule und Studium
    - Ausgrenzungen/Diskriminierungen

    Tagebuch:
    - Datum, Uhrzeit, Wert und Menge des BZ und Insulins
    - Mahlzeiten, Medikamente, Sport
    - langfristiges Tagebuch notwendig, es können aber auch Werte
    nachgetragen werden

    Außerdem sollten zusätzliche Erkrankungen angegeben werden.

    Tipp: Grafiken, die die Probleme besonders betonen!

    Antrag nicht immer ratsam:
    - Rechtslage hat sich verbessert
    - Frage nach Schwerbehinderung kann verneint werden, trotz Schwerbehinderung
    - Häufig Probleme bei Bewerbungen
    - evtl. Bevorzugung im öffentlichen Dienst
    - psychologische Auswirkungen
    - Schwerbehinderung aktenkundig, bleibt auch nach Ablauf
    - nur ratsam, wenn keine beruflichen Veränderungen anstehen oder akute
    Arbeitsplatzgefahr besteht (kann auch nach Kündigund vorgezeigt
    werden, da die Kündigung sofort unwirksam wird).

    Beachte: keine Addition mit anderen Erkrankungen, aber Erhöhungen
    möglich, der Ausweis schützt nicht pauschal vor Überstunden.

    Referent: Rechtsanwalt Oliver Ebert, Stuttgart/Balingen
    (http://www.diabetes-und-recht.de).

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