Aktuelles

Es sind noch weniger als sechs Monate bis zum Welt-Diabetes-Tag 2011 und die 5 Kernbotschaften für dies Jahr stehen schon fest.

WDT 2011

  • Diabetes tötet: 1 Person alle 8 Sekunden, 4 Millionen Menschen pro Jahr
  • Diabetes unterscheidet nicht: alle Altersklassen, arme und reiche, jeglicher Herkunft
  • Diabetes kann nicht länger ignoriert werden: Kosten von 4 Millionen Leben pro Jahr, 1 Million Amputationen pro Jahr, Millionen gehen beim Einkommen und der Produktivität verloren
  • Lebensrettende Unterstützung ist ein Recht, kein Privileg: Schulung, Medizin, Technologie
  • Wähle die Gesundheit: Fordere gesundes Essen und eine gesunde Umwelt, bleibe aktiv, ernähre dich gesund. Du kannst den Unterschied machen.

Zum Dienstag hier ein paar aktuelle Zahlen die uns über die Pressemitteilung zur 46. DDG-Jahrestagung erreichten:

  • bis 2030 voraussichtlich 1,5 Millionen mehr Menschen mit Typ 2-Diabetes in der älteren Bevölkerung
  • derzeit rund 8% der Bevölkerung betroffen
  • starkes Nordost-Südwest-Gefälle ->Im Raum Halle betrug zum Beispiel die Diabeteshäufigkeit in der 45- bis 74-jährigen Allgemeinbevölkerung zwölf Prozent, in der Region Augsburg waren es knapp sechs Prozent.
  • Deutschland hat einen recht hohen Platz im internationalem Vergleich

Die Gute Nachricht ist aber, das nach Meinung der Experten dieser Fall so nicht eintreffen muss.
Mit einer Veränderung im Lebensstil, Gewichtsreduktion, körperlicher Bewegung und einer gesunden Ernährung könnten rund die Hälfte der Neuerkrankungen vermieden werden.

Die gesamte Pressemitteilung ist hier nachzulesen: lifepr.de

Ungefähr 300 Millionen Diabetiker leben mit Diabetes weltweit, wenn die Gesellschaft jetzt keine Maßnahmen ergreift wird die Anzahl binnen einer Generation auf 500 Millionen Betroffene anwachsen. Viele von Ihnen sehen das schon daran, dass fast jeder im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis Diabetiker hat.

Diabetes betrifft uns alle! Es betrifft diejenigen mit hohem Risiko selber zu erkranken, Familienmitglieder die sich um Diabetiker kümmern, es betrifft Ärzte, denen es an genügend Ressourcen mangelt, den Arbeitgeber der sich um die Gesundheit seiner Angestellten sorgt, den Gesundheitsheitsminister, der einerseits ein begrenztes Budget hat, andererseits aber für die Gesundheit der Bürger kämpfen muss und sich um die Volksgesundheit sorgt. Genügend Medikamente und Hilfsmittel für alle Diabetiker weltweit muss das Ziel sein um Diabetiker dieser Generation von denen der kommenden Generationen zu unterscheiden.

Das Video zeigt Professor Jean Claude Mbanya (Kamerun) der derzeit Präsident der International Diabetes Federation (IDF) ist.

Die International Diabetes Federation als Mitglied der NCD (Non-Communicable Disease Alliance) zielt darauf dafür zu sorgen, dass die NCDs der Hauptgrund für Armut und Hindernisse ökonomischer Entwicklung sind.

Die IDF nimmt an dem Gipfeltreffen treffen der Vereinten Nationen (VN) in New York teil. Dieser Gipfel findet vom 19. bis 20. September 2011 statt und hat zum Ziel die weltweite Aufmerksamkeit auf die Non-Communicable Diseases (NCDs) zu lenken. Die IDF erhofft sich dass durch die neue Aufmerksamkeit eine Bekämpfung der Epidemie einsetzt.

Die IDF verlangt ein Eingreifen und hat Eckpunkte vorgezeichnet:

Verbesserung der Behandlung allgemein:
- Ermöglicht allen Diabetiker die notwendige Behandlung
- Verbessert die Gesundheitssysteme, so dass allen die notwendige Behandlung zuteil werden kann
- Ermöglicht denen Behandlungen und Hilfe, die bereits an Folgeschäden leiden

Verhindert die Entstehung von Typ-2 Diabetes:
- Lasst Gesundheit zum Teil jeder Politik werden
- Lasst alle in den Genuss gesunder Ernährung und Bewegung kommen, besonders schwangere Frauen und Kinder
- Schafft Hoch-Risiko Präventionsprogramme wo sinnvoll

Stoppt Diskriminierung von Diabetikern:
- Ermöglicht Diabetikern ihre Rechte und Verantwortung wahrzunehmen
- Erhöht öffentliches Bewusstsein für die Krankheit und reduziert Stigmatisierung
- Ermöglicht Patienten im Mittelpunkt der Behandlung zu stehen

Mit der richtigen Politik, Arbeit, Einsatz und unerbitterlicher Entschlossenheit können und werden wir einen Unterschied zwischen Diabetikern dieser und kommender Generationen erreichen. Das ist ein Kampf, indem wir uns keine Niederlage erlauben dürfen! Wir müssen uns zusammenschließen und JETZT aktiv werden!

Den original Artikel (Englisch) finden Sie hier: http://www.idf.org/I-agree

Dieses Video haben wir vor einigen Jahren erstellt; es passt perfekt zu dieser wichtigen Kampagne.

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Harn- und Blutzuckerteststreifen sollen Typ-2 Diabetikern nicht mehr bezahlt werden, sofern diese mit oralen Antidiabetikern behandelt werden. Bisher war es so, dass Typ-2 Diabetiker mit Tabletten in der Regel keine Teststreifen erhielten. Sofern dies aber nötig war, war es durchaus möglich. Dies soll nun gestrichen werden; zukünftig sollen Typ-2 Diabetiker nur dann Teststreifen erhalten, wenn diese mit Insulin behandelt werden.

Dieser Irrsinn wir dann nicht einmal medizinisch begründet, beispielsweise wird der Änderungsvorschlag durch den Gesundheitsökonom Glaeske damit begründet, dass die Teststreifen auch nicht in allen Ländern Europas bezahlt werden. Nur kann medizinischer Fortschritt sicherlich nicht dadurch erreicht werden, wenn man sich immer dem niedrigsten auf der Welt vorhandenen Standard annähert.

RA Dieter Möhler, Vorsitzender des DDB, warnte, dass der Diabetiker in den Irrsinn der 70er Jahre gedrängt werde.

Eine mangelhafte Therapie die zu Folgeschäden führt kann in niemandem Sinne sein; die Folgekosten überwiegen kurzzeitige Einsparungen bei weitem!

Der Deutsche Diabetiker Bund organisiert eine Demonstration in Berlin am 17. März 2011. Weitere Informationen zu der geplanten Demonstration finden Sie hier: Demonstration des DDB

Weitere Informationen auch hier: RP online


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Der DDB hat anlässlich des Weltdiabetestages das Brandenburger Tor mit dem Logo versehen.
Damit reiht sich Berlin in die Lister der weltweiten Gebäude ein.

WDD 2010 Brandenburger Tor

Foto vom Deutschen Diabetiker Bund

Hier 4 Photos von unseren Kollegen vom mein-diabetes-blog.com :

WDD 2010 Brandenburger Tor WDD 2010 Brandenburger Tor WDD 2010 Brandenburger Tor WDD 2010 Brandenburger Tor

Fast 108.000 Menschen haben das Video zum BiG Blue Test geguckt. Das Ziel von 100.000 ist damit problemlos erreicht worden.

Damit spendet Roche 75.000 $ für Insulin, das an Kinder verteilt wird, die das Insulin nicht aus eigenen Mitteln finanzieren können.

Wir bedanken uns bei allen, die mitgemacht haben und das Video angeschaut haben.

Liebe Leser,

heute ist Weltdiabetestag, für die Diabetiker aller Welt ist dies ein positives Ereignis. Die UN hat 2006 eine Resolution verabschiedet und die Krankheit als Volkskrankheit und weltweit bedrohliche Pandemie eingestuft. Die IDF veranstaltet den Weltdiabetestag seit 1991 und betreibt hierzu eine sehr informative Webseite, von der man sich als Interessent viele Materialien herunterladen kann.

Aber wie sieht es in den Medien aus?
Ich behaupte, Diabetes findet in den Medien nicht statt. Zum Welt-AIDS-Tag finden Galas im Fernsehen statt, sind die Medien (auch die Print-Medien) voll mit Artikeln über HIV/Aids und die Veranstaltungen zum Welt-AIDS-Tag. Es werden Spenden gesammelt. All' dies ist sehr positiv, nur warum findet das für den Weltdiabetestag nicht auch statt?

Diabetes betrifft mehr Menschen weltweit als HIV/Aids (HIV-positiv = ca. 33 Mio, gegenüber 283 Mio. Diabetikern). Diabetes ist, solange es unbehandelt bleibt auch tödlicher als HIV/Aids. Jedoch eben nicht in westlichen Industrieländern, sondern eher in armen Mangelregionen. Für die Medien sind insbesondere Themen sehr interessant die schocken, bei denen man über Blut und Tod berichten kann. Also schreibt man eben nicht über den Diabetes, sondern eben über HIV/Aids, weil diese Krankheit auch in westlichen Industrieländern nicht annähernd so gut zu behandeln ist wie der Diabetes.

Aber warum schreibt man nicht über beides?

In den Medien ist Diabetes gar nicht präsent. Ich habe heute Morgen unsere regionale Tageszeitung (den Weser-Kurier) gelesen; leider wird dort nicht einmal mit einem Wort der "Diabetes" erwähnt. Zumindest eine Randnotiz wäre es doch wert gewesen. Aber ich persönlich vermute, dass dort einfach niemand in der Redaktion weiß, dass heute der Weltdiabetestag ist. Uns so geht es vielen in unserer Bundesrepublik. Diabetes ist eine Krankheit von der man weiß, "es hängt mit Zucker zusammen", vielleicht auch "sowas hatte meine (Ur-)Oma". Leider geht das Wissen bei den meisten nicht weiter. Woher denn auch, wenn die Medien das Thema todschweigen.

Google news bietet die Möglichkeit online Nachrichtenanbieter zu durchsuchen. Google findet immerhin 61 Einträge (gezählt am 14. November, 14 Uhr). Davon sechs Einträge von heute, darunter ist nur ein bekannter Nachrichtenanbieter, das ist der der ORF (wenn auch nur mit einem regionalen Beitrag für Burgenland).

Schade, dass das Thema für die Medien nicht relevant ist.

Herausstellen möchte ich aber dennoch einen Anbieter: Der Bayerische Rundfunk verweist schon seit einigen Tagen auf den Weltdiabetestag. Dieser Beitrag findet sich auch heute noch auf der Startseite! Immerhin wird ein deutscher Nachrichtenanbieter heute seinem Auftrag gerecht.

Ich persönlich hoffe, dass sich die Situation zukünftig verbessert. Der Weltdiabetestag findet jährlich statt, es bietet sich also schon nächstes Jahr die nächste Chance.

Wie ist die Situation bei Ihnen, ist der Diabetes heute in Ihrer Tageszeitung präsent? Hinterlassen Sie hier einen Kommentar und berichten Sie uns. Dankeschön.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Weltdiabetestag,

Jan Twachtmann
Vorsitzender Diabetes-Zentrale e. V.

Weltdiabetestag
Heute ist Weltdiabetestag, lasst uns für Diabetes ein Zeichen setzen und macht es publik (nutzt eines unserer Profilbilder, schreib in Facebook oder Twitter ... ).
Diabetes hat als zweite Krankheit überhaupt und als erste nicht ansteckende einen solchen Tag der Vereinten Nationen (UN), dies sollte genug Anlass sein.

Let's take control of DIABETES. NOW.

In eigener Sache:
Wenn ihr tolle Erlebnisse/Berichte habt schreibt sie uns: http://www.welt-diabetes-tag.de/contact
Wir veröffentlichen diese dann gern.

Ganz nach dem Motto "Bring Diabetes ans Licht" kannst auch du zum Weltdiabetestag ein Zeichen setzen, nutze eines der unteren Bilder als Profilbild bei Facebook, meinVZ, wer-kennt-wenn ... und überall dort wo du ein Zeichen setzen möchtest.
Mach auf den Weltdiabetestag aufmerksam und verbreite den Kreis als weltweites Symbol für den 14. November.

Diabetes SymbolDiabetes SymbolDiabetes Symbol

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(Alle Bilder sind als JPG vorhanden und 250x250 Pixel groß, speichere die Bilder mit einem Rechtsklick -> Speichern unter)

oder du kannst hier alle Bilder als Sammlung runterladen

Viel Erfolg beim Zeichen setzen!

"I CHOOSE TO LIVE" ist der Titel des Songs vom Kwaito* Star Howza (Tshepo Mosese) der diesen geschrieben und mit produziert hat. Der Song handelt über den Einfluss von Diabetes auf der Welt und die Wichtigkeit der Prävention.
Er selbst hat seit 2003 Diabetes mellitus Typ-1 und macht sich seit dem in seinem Land und auf der Welt für ein bessere Verständnis und Bewusstsein stark.

Des weiteren wurde er vom Südafrikanischem Sänger und Songschreiber Omen (Sabelo Mzizi) unterstützt der mit dem Soweto Gospel Chor (Grammy Award Gewinner) den Song begleitet.

Die erste Präsentation des Songs erfolgte auf dem Afrikanischen Diabetes Forum 2010, seit dem Unterstützt Novo Nordisk ihm bei seinem Ziel.

* Kwaito ist eine südafrikanische Musikrichtung

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