Aktuelles

Heute begann zunächst der World Diabetes Congress, Bilder des
deutschen Standes folgen. Es sind der viele große Hersteller
vertreten, nicht zuletzt aber auch kleinere, z. B. der Hersteller von
Timesulin, von dessen Produkten ihr in den nächsten Wochen sicherlich
noch mehr bei Diabetes-Index lesen könnt.

Mittags trafen wir uns dann für einen Vortrag und die ersten Wahlen.
Zunächst kurz zum Aufbau. Es werden nationale Diabetesgrupoen
gebildet, die wiederum Jugendvertreter entsenden, alle Länder sind
dann in ihren jeweiligen Regionen repräsentiert, wir zum Beispiel in
Europa. Aus den Regionen setzt sich dann der Council, also praktisch
der Vorstand, zusammen (zwei Vertreter je Region). Dem Council steht
der Präsident, ein Präsident-Elect und ein Vize-Präsident vor. Diese
drei Positionen haben wir heute gewählt. Wie man es von uns gewohnt
ist, gab es überwältigende Mehrheiten. Präsident wird Alex Silverstein
sein (UK) als Präsident-Elect wurde der Südafrikaner Keegan Hall
gewählt und als Vize-Präsidentin Sanaa aus Pakistan. Von ihr können
wir euch hoffentlich bald noch ein kleines Interview zeigen. Sanaa
verdient meinen größten Respekt dafür, unter welchen Bedingungen sie
erfolgreich arbeitet. Solch engagierte und toughe Aktive kann man sich
nur Wünschen. Die Vertreter der Regionen werden erst am Mittwoch
gewählt. Heute hatten wir dann ab dem späten Nachmittag Freizeit.
Morgen hört ihr nichts von mir, da wir ab morgen Nachmittag in der
Wüste sind und erst übermorgen Mittag zurückkehren. Davon werde ich
selbst verständlich berichten.

Heute haben wir den Abend in einer internationalen Zusammensetzung im
7-Sterne Hotelrestaurant des Hotels Burj Al Arab ausklingen lassen.
Wir saßen dort am Strand und im Dunkeln wirkt die Skyline besonders
imposant. Das kann ich jedem nur empfehlen!

Heute haben wir morgens direkt mit einem Vortrag von Merith Basey
angefangen. Merith engagiert sich in Südamerika seit Jahren für
Diabetiker. Viele haben keinen Zugang zu täglichem Insulin und/oder
leben von weniger als 1,50 US-Dollar pro Woche. Ihr Vortrag war
wirklich interessant und bewegend.

Danach haben wir direkt die zuvor beschlossenen Strukturen
besprochen/verfeinert und Wahlverfahren ausgehandelt. Die genaue
Struktur werde ich in den nächsten Tagen ausführlich darlegen. Morgen
finden die Wahlen statt, bei denen ich mich selbstverständlich auch
zur Verfügung stelle; allerdings ist die Konkurrenz groß, da weit über
50% der Delegierten aus Europa kommen.

Außerdem habe ich ausführliche Gespräche mit den Belgiern und den
Niederländern gehabt und wir wollen unbedingt zusammenarbeiten.
Insbesondere für Jugendcamps eignet sich das wirklich gut. Die beiden
Holländerinnen sind auch wirklich aktiv und wollen in ihrem Land
wirklich etwas bewegen.

Danach sind wir zur Opening Ceremony ins World Trade Center gefahren
und direkt danach zum Dinner mit den Sponsoren. Dort hatte ich auch
die Gelegenheit mich mit dem President-Elect der IDF, ab 2012
Präsident dessen, zu unterhalten. Sir Michael Hirst hat dieses
Programm neben Debbie Jones und Paul Madden mit Team besonders
unterstützt. Er ist wirklich offen gegenüber den Delegierten, er
verspricht ihnen jede mögliche Hilfe und mag es nicht, wenn man ihm
die Ehren eines englischen Adels zukommen lässt. Ich darf ihn also nur
noch mit dem Vornamen ansprechen. Damit kann ich sehr gut leben.

Ich hoffe wir können mit dem Spirit der Konferenz wirklich was für
Kinder und Jugendliche bewegen. Die Kontakte und Ideen sind da, jetzt
fehlt nur noch ihr: die Teilnehmer!

Morgen früh beginnt der Kongress. Ich berichte euch dann ganz
besonders auch von den Wahlen!

Was mir immer mehr auffällt ist, dass es ganz egal ist von woher
jemand kommt. Die Probleme sind grundsätzlich dieselben. In manchen
Ländern haben es Diabetiker schwerer in manchen leichter. In
Argentinien gibt es indirekt ein Gesetz, dass Du nicht arbeiten
darfst, wenn Du Diabetes hast. Dort schicken manche sogar Freunde oder
Geschwister zur ärztlichen Untersuchung. Aber die Probleme im Umgang
mit dem Diabetes sind sehr ähnlich.

Ich wurde gebeten unser internes Forum zu leiten, für das ich heute
spontan ein Konzept vorgetragen habe. Ich möchte versuchen damit auch
die Jugend aus Deutschland, die nicht hier ist, dahingehend zu
integrieren, dass sie Anregungen und Vorschläge an die Young Leaders
schicken können!

Das wichtigste Thema war, und das dauerte auch am Längsten, war die
Frage, wie sich die Young Leaders organisieren. Hier gab es sehr
konstruktive aber umstrittene Diskussionen. Letztendlich haben wir uns
aber fast einstimmig auf eine Grundstruktur einigen können. Diese
Grundstruktur ist die Basis für unsere weitere Arbeit, ohne diese ist
kein weiteres Engagement möglich. Umso erfreuter bin ich, dass wir von
über 80 Teilnehmern nur eine Abweichung haben und die Person hat für
ein Konzept abgestimmt, das nicht vollkommen unterschiedlich ist von
dem, was wir nun umsetzen werden. Morgen geht es an die Verhandlung
von Details, wobei da noch nicht ganz klar ist, wie wir das mit so
vielen Teilnehmern hinbekommen können. Möglicherweise brauchen wir
dafür einen kleinen Konvent. Ich bin sehr gespannt, der derzeitige
Stand der Dinge, ohne bereits Details verraten zu wollen, ist wirklich
super gut oder, um es mit den Worten Paul Maddens zu formulieren:
"It's amazing!"

Ich habe versucht mit den "EU Teilnehmern" Lobbying zu betreiben und
mir ist aufgefallen, dass wir Delegierten aus EU Ländern keine
entgegengesetzten Auffassungen haben. Mir persönlich ist es sehr
wichtig, dass wir innerhalb der EU zusammen arbeiten. Letztendlich
haben wir faktisch gesehen eine gemeinsame EU Regierung, die Gesetze
erlässt, an die wir und halten müssen. Eine wirkliche Zusammenarbeit
von Diabetes Organisationen findet jedoch nicht statt. Das finde ich
unglaublich traurig. Gestern hörte ich aus Belgien, dass dort für 2012
ein Jugendcamp geplant wird, das international sein soll und in
Serbien stattfindet. Nach meiner Rückkehr werde ich dazu auch auf
Diabetes-Index einen Bericht verfassen! Ich würde mich freuen, wenn auch
deutsche teilnähmen.Grundsätzlich sollten wir solche Projekte
zukünftig internationaler in der EU planen.

Zu dem Aufbau der Young Leaders kann ich morgen vielleicht schon mehr berichten.

Ich glaub es ist ohne Zweifel eines der bekanntesten Zeichen weltweit, die rote Schleife. Das Zeichen für AIDS/HIV, jeder kennt es und jeder weiß wofür es steht. Doch was ist mit Diabetes?
Als Bescher dieser Seite wohl keine schwere Frage - der blaue Kreis/Ring - natürlich.

BildAber kaum einer weiß, dass die graue Schleife ebenfalls als Zeichen für Diabetes verwendet wird. Dabei steht sie nicht nur für Diabetes sondern auch für Asthma, Allergien bei Kindern, Gehirntumor und weitere Erkrankungen. Die graue Schleife gehört damit zu einer ganzen Kollektion von Farbcodes/Schleifen für Krankheiten, die Verbreitung beschränkt sich vor allem auf den amerikanischen Raum wo die "Awareness Ribbons (Englisch)" recht populär sind. Die wohl bekannteste haben ich ja schon genannt.

Bis 2006 gab es kein einheitliches Symbol für Diabetes, viele Organisationen hatten ihre eigenen Symbole für Aktivitäten erstellt. Mit der UN Resolution und somit dem Start des Weltdiabetestages als international verbindlicher Tag war es auch an der Zeit über ein einheitliches Logo/Symbol nachzudenken. Es wurde der "Blauen Kreis" oder international "Blue Circle" durch die IDF eingeführt. Das Symbol wird oft nur in Verbindung mit dem Weltdiabetestag verwendet, es steht aber vor allem für "Diabetes mellitus" als Erkrankung selbst.
WDD CircleSeit ein paar Wochen gibt es, vor allem in den amerikanischen Diabetes Communities, einige Diskussionen und auch eine Petition mit der man erreichen möchte das der blaue Kreis das einheitlich Symbol für Diabetes wird. Dies soll helfen die Kräfte zu bündeln, so dass für die Öffentlichkeit ein einheitliches Bild entsteht. Wie es sich auch mit der "Roten Schleife" für AIDS/HIV verhält.

Ich denke das die Idee sehr gut ist, viel zu wenige Menschen kennen der blauen Kreis. Wer diesen Blog und die Seite kennt wird ihn kennen aber leider reicht das nicht aus.
Man muss leider auch feststellen, dass ein Interesse der überregionalen Medien leider ausbleibt. Auch wenn der Weltdiabetestag nun seit fast genau 5 Jahren (20. Dezember 2006) in der Resolution 61/225 der Vereinten Nationen verankert ist und somit die selbe Stellung hat wie der Welt-AIDS-Tag ist die mediale Berichterstattung deutlich zugunsten der Welt-AIDS-Tages, wobei diese leider auch von Jahr zu Jahr abnimmt.

Wir schließen uns der Idee an und würden uns freuen wenn auch hier in Deutschland und Europa der blaue Kreis als Zeichen für Diabetes bekannter wird. Jeder kann dabei mithelfen und zum Beispiel auf seiner Webseite/Blog einen Hinweis einbauen (Banner für die Webseite) oder auch den Pin an der Jacke tragen ... der Möglichkeiten gibt es viele.

Hier noch ein Video der IDF das die Problematik als Video darstellt:
 

Heute Morgen haben wir und alle am Al Safa Park getroffen um ein
Zeichen zu Gunsten von dabetischen Kindern und Diabetikern in Afrika
zu setzen. Wir gingen, alle gelb gekleidet, eine Strecke von 3 km um
den Park, begleitet von Musik und einer vorherigen Ansprache. Eine
wirklich gute Idee und wirklich sinnvoll.

Nach der Rückker in das Tagungshotel durften wir eine Rede von Sir
Michael Hirst (President-Elect IDF) hören. Zuerst einmal, er ist einer
der besten Redner die ich je kennengelernt habe. Sir Hirst engagiert
sich für Diabetes, seitdem die Krankheit bei seiner Tochter
diagnostiziert wurde. Damals war er gerade Parlamentarier und benutzte
von Anfang an seinen Einfluss, um auf die Krankheit aufmerksam zu
machen. Ziel des Young Leaders Programms, dass besonders von Sir Hirst
vorangetrieben wurde, ist, Diabetiker stärker einzubinden in die IDF.
Wir sollen ein Kommittee bilden, das einen in den Vorstand der IDF
abordnet. Die Jugend soll stärker eingebunden werden und die
nationalen Diabetesorganisationen mit frischem Blut und frischen Ideen
voranzutreiben. Es wäre nicht das erste Mal, dass Sir Hirst alles
umkrempelt. DiabetesUK wie man es heute kennt wurde von Hirst
entsprechend gebildet. Er hat den Verband, um es mit den Worten von
Debbie Jones zusagen, DiabetesUK revolutioniert. Morgen entscheiden
wir, was genau umgesetzt wird.

Phil Southerland kennt praktisch kein Leben ohne Diabetes. Als die
Krankeit bei ihn diagnostiziert wurde sagten die Ärzte zu seiner
Mutter, "ihr Sohn wird mit 25 tot sein und wenn er überlebt, wird er
blind sein". Heute ist Phil Southerland über 30, kann ohne Brille
sehen. Heute fährt er professionell Radrennen, und das obwohl man
seinen Eltern damals sagte er dürfe nicht spielen gehen, denn wenn er
den Fuß verletzt müsse dieser amputiert werden. Hier gibt es
eigentlich zwei ganz essentielle Messages: 1) Man darf keinesfalls
aufgeben und sollte immer für ein besseres Leben kämpfen und auch
kontrolliert etwas wagen. 2) Technische Innovationen sind unglaublich
wichtig, um das Leben besser und einfacher zu machen und in seinem
Fall, um das Leben auf unbestimmte Zeit zu verlängern! Southerland
wird eventuell schon 2012 an der Tour de France teilnehmen, zusammen
mit seinem "Type-1 Team". Spätestens 2013 müssen wir ihm alle die
Daumen drücken!

Wusstet ihr, dass Diabetiker in China bis vor kurzem, teilweise bis
heute, gar nicht zur Schule gehen dürfen? Und der Staat offiziell
keine Diabetiker anstellt?

Nachmittags haben wir uns im örtlichen Ritz noch mit dem derzeitigen
Präsidenten der IDF getroffen und uns unterhalten. Sehr nett der Mann.
Danach haben wir uns noch mit eigenen Ideen an der Triennium Planung
beteiligen dürfen.

Insgesamt ein sehr gelungener Tag. Morgen früh geht's mit sehr
interessanten Entscheidungen und einem Vortrag von mir weiter!

Heute ging es erst abends los, wegen der Reisenacht war das auch ganz
gut so. Anfangs gab es eine kleine Einführung insbesondere zum
Diabetes-Atlas: Wusstet ihr, dass es 2030 50% mehr Diabetiker gibt als
jetzt 2011? Aber schlimmer noch in einigen Entwicklungsländern wird
sich die Anzahl der Diabetiker bis 2030 praktisch verdoppeln. Eine
Entwicklung, die man unbedingt und schnell angehen muss!

Wichtigstes Ziel heute war das gegenseitige Kennenlernen. Außerdem
wurden per Brainstorming Wünsche gesammelt, hinsichtlich dessen was
die Teilnehmer erwarten oder von der Veranstaltung mitnehmen möchten.
Mir ist es wichtig, dass sich ein internationales Netz spannt, wo man
einen gegenseitigen Austausch hat und von den Erfahrungen und Ideen
anderer profitieren kann und durch gemeinsame Aktionen Aufmerksamkeit
erregen kann. Eine internationale Vernetzung wird für uns wohl immer
wichtiger. Viel wichtiger aber noch ist die Vernetzung innerhalb der
Region Europa, da ich denke, dass zukünftig mehr Sozialpolitik in
Brüssel entschieden wird. Darauf muss die Diabetes-Lobby, darauf
müssen wir Patientenorganisationen vorbereitet sein. Das Projekt hier
in Dubai bietet dafür die perfekte Grundlage!

Das Projekt wird auch länger gehen als diese 9 Tage, es soll eine
langfristige Institution werden! Ich bin gespannt.

Morgen findet ein Diabetes Marsch mit diabetischen Kindern aus Dubai
statt. Diabetes ist hier nicht so anerkannt wie es das bei uns ist und
ein Antidiskriminierungsgesetz wird es hier sicherlich auch nicht
geben. Daher wollen wir Flagge zeigen und uns für die Kinder stark
machen. Der Marsch ist 3km lang; ich hoffe es wird gut. Jetzt haben
wir 1:15 nach lokaler Zeit und ich muss ins Bett morgen früh um kurz
nach 8 Uhr fängt der Lauf bereits an und ich muss dort erst noch
hinfahren. Hier ist es noch schön warm, wer im T-Shirt läuft muss
nicht frieren, allerdings ist es hier angemessen zumindest bis zum
Ellenbogen bekleidet zu sein!

Liebe Leser,
glücklicherweise gibt es in der Lobby free Wifi, zwar nicht auf dem Zimmer, aber so haben wir die zweitbeste Lösung gefunden.

Gestern Abend haben wir uns alle in Düsseldorf am Flughafen getroffen und sind mit der Schwebebahn vom Bahnhof zum Flughafen gereist. Nach dem Einstieg in das Flugzeug der Linie Emirates ging es dann pünktlich los. Wir konnten im Flugzeug allerdings nur beding schlafen, so dass wir gerade ziemlich müde sind. Schließlich sind wir ja auch gerade erst angekommen. Hier im Ibis warten wir in der Lobby gerade darauf, dass unsere Zimmer frei werden.

Die Sicherheitschecks waren ganz problemlos, keiner hat uns nach Medikamenten gefragt oder warum wir spritzen mit ins Flugzeug nehmen wollten. Nach der Einreisekontrolle in den Vereinigten Arabischen Emiraten (die recht streng ist, mit Foto und allerhand Fragen etc. pp.) bekamen wir unser Visum und machten uns auf zu den Taxis. Kleiner Tipp für künftige Dubai-Reisende: Die anrennenden inoffiziellen Taxifahrer geschickt meiden und zum offiziellen staatlichen Taxiservice gehen, dort kostet die Fahrt nur die Hälfte. Wir fuhren mit einer Taxifahrerin, die entsprechend mit einem rosa Dach und rosa Dienstkleidung gekennzeichnet war.

Ich versuche wenigstens einmal täglich vom Tage zu berichten. Wir haben es gerade 8:23 Uhr, bei Euch ist es gerade 5:23 Uhr.

Situation: 24°C, sonnig, keine Wolken, blauer Himmel!

  • Wie die Welt im Namen des Diabetes blau wurde.
  • Was denken Sie über die Kampagne?
  • Treffen Sie uns beim World Diabetes Congress
  • Wie die Welt im Namen des Diabetes blau wurde.

    Am 14. November, als Millionen weltweit im Namen aller 366 Millionen Diabetiker/innen eine energische Unterstützungs- und Aufklärungskampagne initiierten, unterstrichen sie ein weiteres Mal die Notwendigkeit des Gebots „Unternehmt jetzt etwas bezüglich der Krankheit Diabetes“.
    Wir schulden den mehr als 200 mit der IDF assoziierten Diabetesverbänden in über 160 Ländern und den restlichen tausenden engagierten Organisationen und Privatpersonen, die alle mit ihren eigenen Veranstaltungen dazu beitrugen, aus dem 14. November einen ganz speziellen Tag zu machen.
    Die Bilder und Berichte, die wir schon erhielten und die uns demnächst erreichen, spiegeln die bemerkenswerten, von der weltweiten Diabetes Gemeinschaft gemeinsam erlebten Erfahrung im Sinne des internationalen Diabetes-Symbols, dem blauen Kreis – wieder.
    Hier sind einige Höhepunkte:

  • Über 700 Lichtaktionen in 62 verschiedenen Ländern
  • 56 Diabetes Flashmobs in 51 Städten in 27 Ländern
  • Über 500 Veranstaltungen und Aktionen, welche in 100 Staaten auf der Internetseite des Welt-Diabetes-Tages registriert wurden.
  • Über 1.800 Bilder wurden auf dem Flickr - Account des Welt-Diabetes-Tages hochgeladen
  • Über 16.500 Fans fanden sich bei Facebook ein
  • Über 5.300 Abonnenten auf Twitter
  • Über 2.000 Leute haben den blauen Kreis als Emblem des Welt-Diabetes-Tages in ihr Facebook oder Twitter Profilbild eingebaut
  • 'Día Mundial de la Diabetes' war weltweit ein beliebtes Twitter-Thema am 14. November
  • Über 1,5 Millionen Besucher schauten auf die Seite www.worlddiabetesday.org
  • Schauen Sie selbst, wie die globale Diabetes-Gemeinschaft am 14. November ein blaues Zeichen setzte:

  • Besuchen Sie die Diabetes-Tag-Flickr-Galerie
  • Sehen Sie die bekanntesten Welt-Diabetes-Tag-Videos aus der ganzen Welt
  • Einige der weltweiten Flashmobs haben ihre Aktion auf Videosequenzen hinterlassen – Schauen Sie einfach mal rein. Wenn Sie selbst einen Flashmob organisiert haben und ihr Video vermissen – schicken Sie es an wdd@idf.org.
  • Bitte hören Sie nicht auf, uns weitere Bilder, Veranstaltungsberichte und Videos zu schicken an wdd@idf.org.

    Was denken Sie über die Kampagne?

    Der Erfolg des Welt-Diabetes-Tages hängt von Ihrer harten Arbeit, Ihrer Inspiration und Ihrem Engagement ab. Gefiel Ihnen unsere diesjährige Botschaft? Waren Sie mit den von uns angebotenen Materialien und Aufrufen/Ideen zufrieden? Haben Sie Ideen für die kommende Kampagne zum Welt-Diabetes-Tag 2012?

    Helfen Sie uns die folgende Kampagne zu verbessern und nehmen Sie an unserer Welt-Diabetes-Tags Umfrage teil. Lassen Sie uns wissen, was Sie über unsere Arbeit denken und was wir Ihrer Meinung nach besser machen könnten. Ihr Feedback ist für uns essentiell.

    Treffen Sie uns beim World Diabetes Congress

    Der World Diabetes Congress (Welt-Diabetes-Kongress) in Dubai startet am 04. Dezember und beendet unsere diesjährigen erfolgreichen Kampagnen. Er wird noch einmal eine Gelegenheit sein, auf den Errungenschaften des UN Gipfeltreffens zu nicht-übertragbaren Krankheiten aufzubauen und natürlich dem Welt-Diabetes-Tag.

    Über 13.000 Delegierte von allen Ecken der Erde werden sich dort versammeln und Wissen und Erfahrungen teilen, um die Diabetes Epidemie zu bekämpfen und das Leben der Menschen mit Diabetes zu verbessern. Die International Diabetes Federation (IDF) lädt alle ein, die an dem World Diabetes Congress teilnehmen, den Stand der IDF (J38) in der Ausstellungshalle aufzusuchen, wo alle Ideen und Aktivitäten, die den Welt-Diabetes-Tag so besonders machen, ausgestellt werden.

    Wir freuen uns Sie in Dubai zu sehen!

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    Die letzten sechs Monate wurde dieser Newsletter in fünf Sprachen an eine immer weiter wachsende Empfängerliste verschickt; derzeit verschicken wir den Newsletter an über 27.000 Menschen. Wir möchten uns besonders bei Marise Ferreira Zappa und Diabetes-Zentrale.de für die ehrenamtliche Übersetzung des Newsletters bedanken, die sichergestellt haben, dass der Newsletter auch auf Portugiesisch und Deutsch erscheinen konnte.

    Der nächste Welt-Diabetes-Tags Newsletter wird im Mai 2012 erscheinen. Falls Sie ein erfahrener Übersetzer sind und unseren Newsletter gerne ehrenamtlich in weitere Sprachen übersetzen möchten, dann kontaktieren Sie uns bitte über wdd@idf.org.

    Besuchen Sie auch die deutschsprachigen Profile zum Welt-Diabetes-Tag, um Neuigkeiten auf Deutsch zu erhalten:

  • Facebook: http://www.facebook.com/WeltDiabetesTag
  • Twitter: http://twitter.com/#!/WeltDiabetesTag
  • Homepage: http://www.welt-diabetes-tag.de
  • Der Weltdiabetestag liegt zwar schon hinter uns, aber es es nie zu spät ein Gewinnspiel zu starten.
    Nachdem wir unser kleines Gewinnspiel über den Elite-Diabetiker gestartet hatten, folgt jetzt das etwas größere Gewinnspiel. Dazu gibt es 5 Fragen rund um den Weltdiabetestag, welche es richtig zu beantworten gilt.

    Kein Gewinnspiel ohne richtige Preise, wir verlosen unter allen richtigen Einsendungen 2 Blutdruckmessgeräte der Firma beurer medical. Wenn euch beurer als Firma noch nichts sagt, dann schaut doch mal bei Diabetes-Index.de vorbei, da haben wir zwei Testberichte über die Blutzuckermessgeräte GL44 und GL50.

    Das erste Los ist das BM85
    BM58

    Das zweite Los ist das BM44
    BM44

    Mitmachen kann jeder. Wenn ihr in den letzten Tage aufgepasst habt, sollten euch die Fragen nicht schwer fallen. Alle Antworten lassen sich hier auf unserer Webseite finden. Das Gewinnspiel läuft bis zum 30.11.2011 23:59Uhr.

    Hier geht's zum Gewinnspiel.

    Die Preise wurden uns freundlicherweise von beurer medical überlassen, hierfür möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken.

    Tausende Passanten – darunter auch viele Schulklassen – staunten vergangene Woche nicht schlecht, als sie beim Stiegen steigen Richtung Staatsoper Klaviertöne erzeugten. Die Installation, die von Diabetes Austria, der Initiative Soforthilfe für Menschen mit Diabetes (www.diabetes-austria.com ) ebenso wie eine „Checkbox“ organisiert worden war, sollte einerseits Spass an körperlicher Bewegung vermitteln.

    Andererseits wurden in der Checkbox die Überprüfung von drei wesentlichen Parametern (Blutzucker, Blutdruck und Bauchumfang) angeboten.

    Hunderte Passanten nahmen das Angebot an und machten mitunter überraschende Erkenntnisse. Organisator Peter P. Hopfinger: „Auch uns hat es überrascht, wie viele Werte über den ärztlich empfohlenen Normwerten lagen. Bei der Blutzucker-Messung hatten 16(!) Prozent der Getesteten Werte von über 150 mg/dl. Beim Blutdruck hatten 60 (!) Prozent erhöhte systolische und 40(!) zu hohe diastolische Werte. Die ärztliche Empfehlung legt als Obergrenze 130/85 fest. Und beim Bauchumfang lagen auch mehr als 60 Prozent der Probanden über den ärztlich festgelegten Obergrenzen von 80 Zentimeter für Frauen und 90 Zentimetern für Männer.“

    Nachsatz: „Dabei haben sich die wirklich dicken Passanten gar nicht auf eine Überprüfung eingelassen.“

    Den Spitzenwert beim Blutdruck erreichte übrigens ein 58jähriger Mann mit 228/144, die Probandin mit dem höchsten Zuckerwert war eine 56jährige Dame. Bei ihr zeigte das Gerät den Rekordwert von 366 mg/dl an. Sie wurde umgehend zu einem Arzt geschickt.

    Fazit: die Aktion war durchaus erfolgreich und zeigt einmal mehr auf, dass auch die Österreicher immer dicker und damit auch kränker werden. Im kommenden Jahr sollen die Piano-Stiegen samt Checkbox an einem anderen Ort in Österreich installiert werden.

    Hier können Sie sich das Video anschauen. Aus Deutschland kann das Video leider nicht aufgerufen werden!

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